Montag, 25. Februar 2013

The Day after tomorrow ;-)


So muss Winter aussehen !


Da ist er also, der Wintereinbruch vor dem Frühlingsbeginn. Man hatte sich schon gefragt, wo sich der Schnee versteckt hat. Und natürlich erwischt es einen immer schön unvorbereitet an einem Montag-Morgen. Straßen dicht, nichts geht mehr. Nachfolgend hab ich mal ein paar Schnappschüsse auf dem Weg zur Arbeit mitgenommen. Leider hatte ich mal wieder (wie so oft) nur meine kleine Handy-Kamera zur Hand, weswegen die Aufnahmen lange nicht so toll sind, wie sie hätten sein können. Aber die Schneemassen sehen trotzdem recht eindrucksvoll aus auf den Bildern. Man könnte meinen man wäre im skandinavischen Winter unterwegs.













Freitag, 22. Februar 2013

origa-Mania


Neuer Blog !!!



Hallo liebe Leute. Hiermit möchte ich euch meinen neuen Blog vorstellen. In letzter Zeit wird der ein oder andere bemerkt haben, dass ich mit Origami begonnen habe. Da ich diese Kunst ziemlich faszinierend finde, habe ich beschlossen dieser Leidenschaft einen Blog zu widmen. 

Unter der Adresse


werdet ihr demnächst reichlich Modelle finden. Auch von hier bereits bekannte Modelle haben dort bereits ein Zuhause gefunden. Demnächst werden aber viele mehr folgen. Eine Zusammenfassung was das Ganze dann einmal werden soll, findet ihr auf origa-mania unter dem Reiter "Wilkommen".

Ich wünsche euch viel Spass beim Durchstöbern der Seite - auch wenn der Inhalt derzeit noch begrenzt ist). Aber es lohnt sich regelmäßig vorbeizuschauen - und wenn es nur dazu ist, mir dabei zu helfen, diesen Blog im google ranking nach oben zu verhelfen.


Trailer: Movie 43


WTF... Was macht Hollywood da nur ???


Also ích habe ja schon viel schlechtes gesehen, aber dieser Film scheint die Grenze des schlechten Geschmacks endgültig zu sprengen. Bleibt eine Frage: Wieso geben sich soviele gestandene Schauspieler hier die "Ehre" ?!




Mittwoch, 20. Februar 2013

Filmkritik: Livid - Das Blut der Ballerinas

Livid - Das Blut der Ballerinas
by Alexandre Bustillo & Julien Maury (2011
 (Originaltitel: Livide)










Es wird allmählich wieder Zeit einem unbekannterem Film die Chance zu geben. So dachte ich, als ich dieses Cover zum ersten Mal sah. Ich bin ein Fan des gutgemachten Horror und zunächst erhoffte ich mir, dass dieses französische Machwerk meine Sammlung erweitern könnte. FSK 18 ist natürlich dabei Pflicht ;-).

Zur Handlung

Es ist relativ schwierig eine gute Zusammenfassung der Handlung zu geben um dem interessierten Leser eine annähernde Vorstellung von "Livid" zu bieten ohne dazu zu viel vorwegzunehmen. Der grundlegende Plot ist aber folgender:

Die junge Lucy beginnt ein Praktikum als Krankenpflegerin, im Rahmen dessen sie alte Leute besucht und sie versorgt. Dabei kommt sie auch zum Haus von Mrs Deborah Jessel. Diese alte Dame liegt seit einer geraumen Zeit in Koma. Von ihrer Ausbilderin erfährt sie, dass Mrs Jessel eine angesehene Ballett Lehrerin war und ebenso über ein ansehnliches Vermögen verfügt. Sie erzählt Lucy außerdem, dass es eine Legende um einen Schatz gibt, der irgendwo im Haus versteckt ist.
Von dieser Legende berichtet Lucy auch ihrem Freund Will. Zusammen mit Ben beschliessen sie in der Nacht in das Haus von Mrs Jessel einzubrechen und nach diesem Schatz zu suchen. Allerdings ist dieser Schatz nicht das größte Mysterium in diesem Haus.

Ist das noch Horror?

Die Grundvorausetzungen für einen gelungenen Horror-Film sind hier natürlich vorhanden. Zunächst einmal: Dunkelheit. Der ganze Film macht den Eindruck als kenne man das Wort Licht oder Lampen nur vom Hörensagen. Dann spielt sich der Großteil des Filmes in einem tollen alten Haus ab, welch´ Potenzial. Und dann hätten wir da noch die mehr tot als lebendige alte bettlägerige Frau, die selbstverständlich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr Komatös sonder wieder quicklebendig ist. Man ist der nun vielleicht der Meinung, dass man dies eigentlich gar nicht mehr falsch machen kann. Tja das dachte ich irgendwie auch bis zu einem gewissen Abschnitt im Film, und dann kam... naja dann kam die zweite Hälfte des Films!
Denn an dieser Stelle wird dieser Film dermaßen absurd, dass die Handlung jeglichen Faden verliert.  Der Film verliert sich in immer sinnloseren Erklärungen und wirft immer mehr Fragen auf und lässt einen am Ende gänzlich enttäuscht und irritiert zurück. "Was soll das Ganze?" ist der Kernschluss zu dem ich am Ende gekommen bin. Ich weiß nicht, was sich die Macher von diesem Film versprochen haben. Auch aus der vielversprechenden Ausgangssituation, die ich eingangs erwähnte wird überhaupt nichts gemacht. Im Gegenteil, man zerstörrt auch noch die letzte Horroratmosphäre durch absurd lächerliche und unglaubwürdige Situationen.

Ein Beispiel:
Ihr befindet euch in einem dunklen Raum des Hauses, wohl wissend, dass die aus dem Koma auferstandene Oma durch selbiges streift. Ihr entdeckt den Körper eines jungen Mädchens, welches ihr für tot haltet. Diese beginnt jedoch zu bluten und die Augen zu bewegen. Wie reagiert ihr?
Jedenfalls würde ich vermuten, dass ihr nicht zu dem Mädchen hingeht, ihr ganz Nahe kommt und sagt: "Du bist ja gar nicht tot!". Spätestens nachdem das Mädchen auf euch zukommen würde und euch ihre Vampirzähne zeigt, würdet ihr schneller aus dem Zimmer verschwunden sein, wie ein Stück Kuchen auf einem Kindergeburstag. Aber nein - hier bleibt die gestandene Protagonistin alias Monsterjägern, äh... Krankenschwester-praktikantin, tapfer stehen und kämpft(!!!) gegen das Mädchen.

Und das ist noch nicht die schlimmste Szene, auch gegenüber der alten Frau scheint unsere Heldin wortwörtlich keine Berührungsängste zu haben. Als der Plot sich dann gegen Ende imm weiter in seiner Absurdität aufschaukelt geb ich es auf einen Sinn erkennen zu wollen und hoffe auf das Ende.
Selten, hab ich einen Horrorfilm so schlecht umgesetzt gesehen!
Trotzdem solltet ihr als Horrorfans mal einen Blick riskieren, als Beispiel dafür, was man alles in diesem Genre falsch machen kann und zu sehen, dass Filme, die ihr für schlecht gehalten habt, eigentlich doch ganz gut waren ;-).

Das war mal eine Kritik, spontan und frei aus dem Bauch heraus und tatsächlich liest sich das jetzt sehr negativ - deswegen sei an dieser Stelle erwähnt, dass er technisch ganz gut umgesetzt ist und deswegen noch um Längen vor Sharkman liegt ;-). Und wie gesagt, ist die erste Hälfte des Films einigermaßen stimmungsvoll in Szene gesetzt und auch die Schauspieler haben ihre besseren Momente, so dass am Ende eine schmeichelhafte unter dem Durchschnitt liegende Wertung folgt.


Fazit:

Unter Horror verstehe ich etwas anderes. Zwar sind die Vorrausetzungen da, aber man kann nichts mit ihnen anfangen. Dies ist schade! Zudem macht spätestens die Handlung in der zweiten Hälfte noch die letzten Hoffnungen auf den Unterhaltungswert kaputt.



Gesamt: 37/100



Sonntag, 17. Februar 2013

Montag, 4. Februar 2013

Super Bowl Commercials 2013


Top 5

Meine Top 5 der diesjährigen Werbespots aus dem Super Bowl. Wer sich die restlichen 31 Videos auch noch ansehen will, der folge diesem Link!


Platz 5:


Platz 4:



Platz 3:


Platz 2:


Platz 1:

Sonntag, 3. Februar 2013

Club-Sieg !!!


Sieg !!!!!!!!
 
Zum heutigen Heimsieg des 1. FC Nürnberg gegen die Borussen aus Mönchengladbach (2:1) mal ganz spontan ein tolles Lied von Serum 114 um die echten Fans des Fussballs! 


Donnerstag, 31. Januar 2013

Filmkritik: Küss den Frosch

Küss den Frosch
by Walt-Disney-Studios (2009
 (Originaltitel: The Princess and the Frog)





(Stimmen im Trailer entsprechen nicht der Synchronisation im Film!)

Zeichentrick war gestern. Animation ist heute! So könnte man denken, wenn man sich mal die Liste der vergangenen Kino-Filme ansieht. Doch Disney beweist Mut und versuchte es 2009 noch einmal mit einem handgezeichneten Abenteuer der alten Schule und unserer aller Kindheit. 
$105 Mio hat die Produktion dabei verschlungen. Dies ist mehr als doppel so viel, als der erfolgreichste Disney Film "Der König der Löwen" benötigt hat. Und dieses Meisterwerk hat seinerzeit stolze $950 Mio eingebracht. "Küss den Frosch" brachte es nun "nur" auf $270 Mio, aber das immerhin in einer Zeit, in der Animationsfilme dem Zeichentrick den Rang abgelaufen haben.

"Küss den Frosch" ist im Grunde die Umsetzung einer Buchvorlage von E.D Baker. "Froschprinzessin" wiederum ist eine Anlehnung an das Grimmsche Märchen "Der Froschkönig". Also auf jeden Fall: es geht um Frösche!

Tiana lebt in New Orleans, der Wiege des Jazz, um die Mitte der 1920er Jahre. Ihr Vater ist leider früh verstorben und konnte seinen eigenen Lebenstraum von einem eigenen Restaurant nicht erfüllen. Sie versucht nun durch 2 Jobs genug Geld zusammenzubekommen, um ein altes Gebäude aufkaufen und damit den Traum ihres Vaters weiterleben zu können. 
Ihre beste Freundin Charlotte, welche einen äußerst wohlhabenden Vater hat, hat ihren eigenen Traum: Sie will einen Prinzen heiraten. Da kommt es gelegen, dass Prinz Naveen von Maldonien New Orleans besucht. 
Der Prinz wiederum hat seine eigenen Sorgen, denn er verfolgt die Absicht ein reiches Mädchen zu heiraten, da seine Eltern sein faules Leben satt haben und ihn finanziell nicht mehr unterstützen. Allerdings widerstrebt das seinem Gefühl von Freiheit. Er will doch viel lieber Party und Musik machen.
Diese Konstellation nutzt der Schattenmann Dr. Facilier für seinen heimtückischen Plan aus. Er täuscht den Prinzen und verwandelt Naveen in einen Frosch und seinen Diener Lorenz über ein Amulett in Naveen um so an das Vermögen von Charlottes Vater heranzukommen.
Als Froschprinz Naveen darauf Tiana begegnet lässt dieser sich von ihr küssen um den Fluch nach "Froschkönig"-Art zu brechen. Doch - das Ergebnis ist ein wenig unerwartet.

 Man kommt sich doch ein wenig vor, als wäre man wieder Kind. "Küss den Frosch" ist ein rundumgelungenes Meisterwerk von Disney. Und während mich in vielen Disney-Filmen die musikalischen Unterbrechungen genervt haben (allen voran "Aristocats") sind diese in "Küss den Frosch" mit das Beste am gesamten Film. Passend zur Wege des Jazz sind die Nummern dabei in alter Swing- und Dixieland Manier gehalten - klasse!
Roger Cicero und Cassandra Steen verleihen dabei den beiden Hauptcharakteren ihre Stimme. Dies ist sowohl gesanglich als auch sprachlich kein Fehler gewesen. Die deutsche Synchronisation ist gerade durch die Beiden meiner Meinung nach sehr gut gelungen, soll wohl trotzdem nicht an die Englische heranreichen. Die Stimmen aus dem Trailer sind im Übrigen natürlich nicht die Original-Stimme aus dem Film - dies nur mal als Hinweis.
In Disney-Filmen darf natürlich auch die Botschaft nicht zu kurz kommen. Und so lernen Naveen und Tiana, dass es wichtigeres gibt, als Geld und Arbeit und das bei der Liebe nicht das Äußere bestimmend ist. Oder auch, dass man stets an seine Träume glauben soll. Oder... naja man könnte soviele Botschaften aus diesem Film ziehen. 
Diese werden über den Film in eine anrührende und turbulente Geschichte eingeflochten, die unterhält und einen hier und da auflachen lässt. Dabei lernen wir wieder allerlei skurile Charaktere kennen, wie Mama Odie, die Vodoo-Oma des Bayou oder den sprechenden und Trompete spielenden Alligator Louis, der nichts lieber möchte als mit anderen Musikern zu jamen. Und dann wäre da noch Ray, das kleine mit einem amüsanten Akzent sprechende Glühwürmchen, dass sein Herz am rechten Fleck hat und darüber hinaus in einen Stern verliebt ist, den es für das schönste Glühwürmchen der Welt hält. Da ist für jeden der eigene Lieblingscharakter dabei :-).
Nach der kleinen Geschichte mit viel Musik, ein wenig Action, ein wenig Vodoo und ganz viel Romantik bleibt man mit einem zufriedenen Gefühl zurück - und dem Gefühl mal wieder ein Meisterwerk von Disney gesehen zu haben? Zu dick aufgetragen? - Find ich nicht!

Fazit:

Ein wahres handgezeichnetes Meisterwerk aus dem Hause Disney. Dieser Film ist für alle Fans der alten Disney-Filme und für solche die es noch nicht sind! Hier passt einfach alles: schöne Geschichte, supertolle Musik, schöne Zeichnungen und skurile Charaktere mit immer wieder eingestreutem Humor. So geht Unterhaltung!




Gesamt: 94/100



Mittwoch, 30. Januar 2013

Spielkritik: Portal 2

Spielkritik

Portal 2


Beim Durchstöbern des Steam-Shops hab ich vor längerer Zeit das Spiel Portal 2 für mich entdeckt. Dies gab es damals für gerade einmal 3 - 4 €. Den Vorgänger des Entwicklers Valve Software kannte ich eigentlich nur vom Hörensagen, war wohl 2007 aber relativ erfolgreich, weswegen man 2011 auch gleich nochmal nachlegte.

Im Grunde handelt es sich bei Portal 2 um ein Spiel für Menschen dir gerne ein wenig rätseln. Man übernimmt die Kontrolle der jungen Frau Chell, die zu Anfang aus einer Art Koma erwacht. Mit Hilfe des kleinen Roboters Wheatley versuchen wir aus der seltsamen Einrichtung zu fliehen in der wir uns befinden. Schnell erhalten wir dazu unser Hilfsmittel: die Portal-Kanone. Mit deren Hilfe können wir uns 2 Portale erschaffen - geht man durch das eine rein, kommt man beim anderen wieder heraus - praktisch um unzugängliche Stellen zu erreichen.
Doch die Flucht ist natürlich keinesfalls so einfach. GLaDOS - ein Computer der das ganze System kontrolliert schickt uns in ein Testkammer-System. In diesen müssen wir stets versuchen den Ausgang zu erreichen. Und am Ende hoffen wir doch noch das System verlassen und unsere Freiheit zurückgewinnen zu können.


Der Ausgang???

Auch über solche Strahlen kann man sich transportieren lassen

Hilfreiche Sicherheitshinweise

Ursache und Wirkung - dieser Klotz wird uns nochmal nützlich sein

Für manch´ einen mag dieses Spiel nicht wirklich fordernd sein - ist es vermutlich auch nicht. Vor allem für Leute die eine recht gute Auffassungsgabe und Raumwahrnehmung haben. Für mich hat es in der Regel genau gepasst. Es hat hier und da mal ein wenig gedauert, bis ich den Lösungsweg gefunden habe, aber hat man ihn dann tatsächlich selbst entdeckt, tritt ein schöner "Ach so..." Effekt auf. Das Spiel ist sehr sehr kurzweilig. Die interessante Story gespickt mit den Rätseleinlagen über die Portale und später auch noch physikalische Gele, die Objekt-EIgenschaften ändern können fesseln einfach. Hier und da wäre es vielleicht von Vorteil gewesen den ersten Teil zu können, ist aber nicht zwingend notwendig. Man bekommt auch so eine grobe Vorstellung davon, was passiert ist. Und das I-Tüpfelchen auf dem übergroßem I ist der tolle Humor und die Demoralisierung, welche durch GLaDOS zum Tragen kommen. Ich habe das Spiel bisher nur in der deutsche Synchro gespielt und fand es sehr witzig, werde es aber defintitv auch nochmal in Englisch durchzocken, da viele Jokes hier noch besser wirken sollen. 
Insgesamt gibt es kaum etwas was man wirklich kritisieren könnte. Die Spielzeit mit ca. 10-12 h ist für diese Art von Spiel mehr als in Ordnung, ebenso wie die Grafik. Die Steuerung funktioniert flüssig und der Spielspass wird stets hochgehalten. Was will man denn noch mehr?!

Fazit:

"Portal 2" ist eine schöne Knobelei mit toll inszenierter Story, welche vor allem durch ihren Humor punktet. Die Rätsel werden dabei stetig schwieriger. Für Fans von Rätseln ein absolutes Muss und eine Empfehlung von mir. Wer mit Rätseln so gar nichts anfangen kann ist hier aber auch definitiv falsch.  


 Gesamt: 92/100
 

Waka Waka


Mein Netzfundstück der Woche


Als ich mir mal die Lieder der Fussballmeisterschaften der vergangenen Jahre durchgehört habe, bin ich auf das folgende Video gestossen. Es handelt sich hierbei um ein Cover von "Waka Waka" - dem Song von Shakira zur Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Bemerkenswert finde ich die Art und Weise wie der gute Igor seine Gitarre spielt. Er schafft es in einer mir noch nie gesehenen Weise Melodien und Rhythmus in einer faszinierenden Weise zu übertragen. Ich finde diese Version deutlich schöner anzuhören als das Original. So muss Musik gelebt werden. Bitte mehr von solchen Menschen!



Montag, 28. Januar 2013

Origami-Echse (Justin Nachsin)



Nach langer Zeit mal wieder ein Origami Modell. Diesmal das Modell Eidechse. Dies ist ein Modell was neben Falten auch ein wenig Bodyshaping benötigt, um das Ganze am Ende in Form zu bringen. Auch ich bekomme es nicht immer optimal hin. Viel liegt dabei auch am Papier. Aber alles in Allem könnte man das Modell auch aus Kopierpapier falten.
Wie immer findet ihr am Ende eine tabellarische Zusammenfassung des Objekts und eine Videoanleitung (allerdings sind die nicht von mir - wollte ich nochmal drauf hinweisen :-))










Samstag, 19. Januar 2013

Filmkritik: Devil

Devil
by John Erick Dowdle (2010)






Mit "Devil" beginnt nun die Trilogie der "The Night Chronicles". Und so wirbt der Film natürlich mit dem Namen des indischen Regisseurs M. Night Shyamalan (The Sixth Sense, Signs, The Happening). Allerdings übernimmt dieser in diesem Machwerk lediglich Drehbuch und Produktion. Die Regie überlässt er dem noch eher ünbekannten John Erick Dowdle (Quarantäne). Nach den eher durchwachsenen Erfolgen erhoffte ich mir nun mal wieder einen stimmungsvollen Horrorfilm. Finanziell gesehen war der Film schonmal ganz ok. $62 Mio. Einnahmen stehen geradeeinmal $10 Mio. Produktionskosten gegenüber. Sehen wir doch mal, wie sich der Film so macht!  


Bad Things happen for a reason ?!

Dieser Satz ziert einige der Poster-Varianten des Films. Warum? Nun - eines Tages ereignet sich ein Selbstmord vom Dach eines Hochhauses. Dieser Vorfall allein erweckt allerdings noch keine allzu besondere Aufmerksamkeit. Bleibt allerdings kurze Zeit später im selbigem Haus noch ein Fahrstuhl mit 5 Insassen stecken, von denen einer nach dem anderen sein Leben aushaucht erweckt das den Argwohn der Menschen. Welcher der Passagiere ist der Mörder? Ein Angestellter des Hauses ist bald davon überzeugt, dass diese Dinge nicht durch Zufall geschehen, sondern das alles Böse einen Ursprung hat -  der Teufel in Person muss für die Vorkommnisse verantwortlich sein - nur welcher der Personen ist es und was bezweckt er damit?


Um es vorwegzunehmen... "Devil" ist weniger ein Horrorfilm als vielmehr ein Mystery-Thriller mit subtilem Horror - demnach ein typischer Shyamalan-Film. Leider auch mit den in letzter Zeit gewohnten Schwächen. Der Plot kommt wiedermal einfach zu schlicht daher und schafft es daher wiederholt nicht genügend Spannung aufzubauen. Der Film ist größtenteils vorhersehbar - Licht im Fahrstuhl fällt aus, wieder stirbt einer der Personen. Dies wiederholt sich dann einige Male auf ähnliche Art und Weise, Überraschungsmomente bleiben damit sogut wie aus.
Trotzdem gelingt es dem Film den Zuschauer bei Laune zu halten. Denn der Film schafft es zwar nicht ein Beklemmungsgefühl zu erzeugen, dazu wird man zu oft aus dem engen Umfeld des Fahrstuhls herausgerissen (dies macht ein Film wie Buried einfach besser), allerdings erzeugt "Devil" trotzdem eine dichte Atmosphäre, die ich jedoch schwer erklären kann :-).
Die Darstellung des Teufels indes hebt sich ein wenig von Filmen wie "End of Days" oder "Die neun Pforten" ab. Hier ist er nicht der machthungrige Geselle, der die ganze Welt mit Dunkelheit überziehen, sie beherrschen oder zerstören will. In "Devil" wird die Idee verfolgt, dass er Leute mit fragwürdigen Lebensstilen heimsucht und sie läutert, sich sozusagen als Moralapostel aufspielt. Allerdings fehlt dem Film so ein wenig die nähere Erklärung oder der Hintergrund um in sich wirklich logisch zu sein. Vielleicht war dies aber auch einfach gar nicht vorgesehen die Beweggründe näher zu beleuchten. Wie auch immer bleibt man am Ende des Films so ein wenig ratlos vorm Schirm sitzen und stellt sich nun die Frage, was denn nun genau der Film einem für eine Geschichte erzählen wollte. Ich möchte keinen davon abhalten sich "Devil" anzuschauen. Es ist kein schlechter Film, allerdings fehlt so ein wenig Zielstrebigkeit im gesamten Ansatz - entweder mehr Spannungsaufbau oder mehr Tempo - so wird der Film wahrscheinlich und leider eher unbekannt bleiben. Was irgendwie Schade wäre. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich die Chronik fortsetzen wird.   


 Fazit

Es fällt schwer diesen Film so richtig einordnen zu können. Horror erzeugt der Film überhaupt nicht, für einen guten Thriller fehlt einfach die Spannung, dazu ist der Plot einfach zu simpel gestrickt. Allerdings weis der Film durchaus zu unterhalten über seine dichte Atmosphäre. Man verpasst letztendlich aber nichts, wenn man den Film nicht kennt!   




Gesamt: 61/100



Mittwoch, 16. Januar 2013

Dschungelcamp 2013


Und es geht schon wieder los !




Tja, tatsächlich ist schon wieder ein Jahr vorbei. Und woran merkt man das? Indem man 22:15 den Fernseher einschaltet und feststellt, dass auf RTL im Dschungel 11 Leute, die man eigentlich noch nie gesehen hat, sogenannte Promis, versuchen irgendwelche ekelhaften Aufgaben zu erledigen. Diese tolle Sendung schimpft sich Dschungelcamp. 11 Promis, 2 Wochen im australischem Dschungel und jeder Menge Gezicke, Gemotze und ein wenig Unterhaltung ala: Wer möchte denn die Kakerlake gerne essen. Hach, das Dschungelcamp muss man einfach mögen. Und ich weiß gar nicht, ob ihr es wusstet ;-), aber ich bin ein Fan der Sendung! Ja... sie ist niveaulos, aber wer die Sendung nie gesehen hat, sollte ohne Kenntnis auch keine Meinung äußern, denn um diese Sendezeit läuft eben keine bessere Komödie. Leider ist mit Dirk Bach der Kultmoderator der Sendung im vergangenen Jahr verstorben. Mit einem schönen Nachruf nach der ersten Sendung gedenkt man ihm. Seine Nachfolge tritt der junge Daniel Hartwich an.
So, wie letztes Jahr möchte ich dann mal kurz die 11 Kandidaten präsentieren. Dieses Jahr ein wenig später, aber egal.



Zunächst einmal wäre da Olivia Jones, die wohl bekannteste Drag Queen Deutschlands. Sie kristallisiert sich bisher als Camp-Mutti heraus und ist ein wenig der Ruhepol im Camp.



Als Ersatz für Helmut Berger kam Klaus Baumgart. Der Name sagt euch nichts? Ähm, ähm... "An der Nordseeküste..." Na und jetzt? Ja richtig. Klaus ist der eine von dem Duo Klaus und Klaus. Gehört hat man von ihm lange Zeit nichts. Und nun zeigt er ganz offen, was alles unter seiner Unterhose verborgen liegt. Er sorgt nun halt mal für den Sex der Sendung und ist die neue Micaela Schäfer.


Mit Fiona Erdmann ist natürlich auch wieder ein Model aus der Castingshow "Germany´s Next Topmodel" vertreten. Bisher erscheint sie überraschend taff. Und hat ihre erste Prüfung mit Bravour gemeistert. Aber kennen muss man sie doch nicht oder doch?


Claudelle Deckert ist die Schauspielerin in der Runde. Wirklich bekannt ist auch sie nicht. Es sei denn man ist ein glühender Fan der Serie "Unter uns"


Patrick Nuo sagt mir sogar etwas. Der Sänger aus der Schweiz hatte vor vielen Jahren einige Lieder in den Charts. Auch von ihm hörte man natürlich lange nichts mehr. Und nun sowas. Wie sich herausstellt ist die Sendung wieder hochinformativ, denn nun wissen wir: Er war Porno-süchtig. Dieses Detail hätte er vielleicht mal nicht so einfach herausposaunt. Aber wer weiß, was er damit noch bezwecken möchte.



Joey Heindle - ein weiterer Castingkandidat. Letztes Jahr nahm er an DSDS teil und erreichte den 5. Platz. Seine Aussagen sind oftmals auf dem Stand eines Kleinkindes, wird aber bisher von seinen Mitkämpfern als ehrlich und geradeheraus empfunden.



Iris Klein sagt einem vom Namen überhaupt nichts. Vielleicht klingelt es da eher bei dem Begriff Katzenberger? Nein? Naja egal. Sie ist die Mutter der ein wenig nervenden blonden Daniela Katzenberger, die sich zum Glück ein wenig aus der Öffentlichlkeit zurückgezogen hat. Nun versucht es wohl die Mama. Naja, der Promibegriff (gibt es noch was hinter Z-Promi?) ist halt sehr dehnbar.


Georgina - die Lieblingskandidatin der Zuschauer ;-P. Nein ernsthaft. Jede Dschungelprüfung mit Georgina sind etwa 5 Kilo weniger für das Camp. Denn bisher weigerte sie sich stur die meisten  ihrer Aufgaben zu auch nur zu versuchen. Weswegen die Teilnehmer über das tägliche Voting der Zuschauer nicht so erfreut sind :-). Aber woher kennt man sie denn? Tja diese gute Frau war bei der letzten Staffel des "Bachelor" dabei. Wow.


Mit Silva Gonzales kommt sie Stimmung ins Camp. Der "Hot Banditoz"-Sänger ist sehr von sich überzeugt und zieht nach Meinung von Olivia Jones eine einzige Show ab. Für mich ist er total unbekannt und versucht sich oft in den Vordergrund zu drängen. Naja wer es braucht ...


Auch ein kriminelles Subjekt ist dabei. Arno Funke alias Dagobert, der Karstadt-Erpresser ist mit im Dschungel. Gehört hat man von ihm. Bisher verhält er sich sehr sehr still - zumindest machen die gezeigten Ausschnitte des Tages den Anschein. Man hat wohl gehofft, dass sich die Kandidaten oft und viel für seine Taten interessieren und damit ein Gesprächsthema entsteht. Aber womöglich könnte er recht lange dabei sein.



Allegra Curtis, die Schwester von Jamie Lee Curtis und Tochter von Tony Curtis. Keine Ahnung was sie hier treibt. Nie von ihr gehört, und sie lässt keine Gelegenheit aus zu erläuter, wie schwer sie es unter ihrer prominenten Familie hat. Bisher nervt sie einfach nur. Von der Gage ist dann mal wieder ein Lifting drin ;-).




Der Star des Dschungels Helmut Berger ist schon wieder aus dem Camp gegangen. Er war körperlich einfach nicht in der Verfassung. Als Ersatz kam Klaus Baumgart. Mehr als den Namen weiß ich eigentlich nicht über ihn. Er war wohl in den 60er und 70er Jahren ein Star des Kinos und sorgte immer mal wieder für Aufsehen. Er dachte wohl aber mehr, dass er in den Urlaub fährt. 


Donnerstag, 10. Januar 2013

Filmkritik: 30 Days of Night

30 Days of Night
by David Slade (2007)






Tele 5, Tele 5, Tele 5!!! Der Sender meiner Wahl ;-). Momentan, ach eigentlich immer, laufen da mehr oder weniger sehenswerte Streifen. Diesmal der Horrorthriller "30 Days of Night". Ein Film dessen Handlung sich recht vielversprechend liest, ich mir aber dennoch nie auf Disc besorgt hätte. Und genau dafür gibt es... ja richtig: Tele 5. So damit genug Werbung gemacht, für einen Post!

Der Film beruht weitesgehend auf einer Comicreihe von Steve Niles und Ben Templesmith. In einem kleinen Örtchen in Alaska geht die Sonne unter. Dies ist deshalb etwas besonderes, weil eben diese die nächsten 30 Tage nicht mehr auftauchen wird und die Einwohner somit ohne Tageslicht leben müssen. Zunächst ist alles wie immer, doch schonbald werden alle Schlittenhundes der Ortschaft getötet. Und auch der Helikopter des Dorfes versagt seinen Dienst.
Bald darauf stellt sich heraus, dass die 30 tägige Dunkelheit von einer Gruppe von Vampiren ausgenutzt wird, um sich am Blut der Einwohner zu stärken. Innerhalb kürzester Zeit ist der Großteil des Dorfes ausgerottet. Nur eine kleine Gruppe um Eben Oleson (Josh Hartnett) kann sich verstecken. Aber gelingt ihnen dies, bis die Sonne wieder aufgeht?

"30 Days of Night" ist mit Sicherheit kein Kindermärchen. Er lässt Alpträume lebendig werden. Übermächtige blutrünstige Vampire die ein ein ganzes Dorf aussaugen - und die schützende Sonne lässt sich wochenlang nicht blicken. Diese düstere und beklemmende Szenerie überträgt der Film gekonnt. Nach einer eher gemächlichen Einleitung folgt dann durchbrochen von einigen blutüberquellenden Szenen eine weitgehend zwar spannende aber doch immer noch etwas einschläfernde Haupthandlung und zum Abschluss ein wenig flotteres Finale. Nun ja, man braucht für diesen Film vor allem eins - Geduld, denn der Plot entwickelt sich stetig und langsam! Eine tiefergehende Handlung oder eine Handlung an sich sucht man allerdings leider vergebens. Nachdem das Dorf innerhalb weniger Tage nach Sonnenuntergang niedergemetzelt wurde, schaffen es Eben und sein Anhang wie auch immer lange Zeit unentdeckt sich in einem Haus zu verschanzen. Was die Vampire in dieser Zeit treiben erfährt man schlichtweg einfach nicht. Erst als man meint das Haus verlassen zu müssen, wird die Gruppe dezimiert - welch Überraschung!  Und das Finale ist... naja wie soll man sagen, etwas für Poeten... oder so ähnlich.
Interessant ist, dass man sich für die Vampire "Herr der Ringe" - like eine eigene Sprache ausgedacht hat, allerdings hätte es aus meiner Sicht diesen Aufwand eher nicht gebraucht, da diese nur vereinzelt mal zu hören ist.
Neues kann "30 Days of Night" nicht bieten, bei vielen Szenen zuckt man nur mit den Schultern, meist ist es zu alt und verbraucht.  Die schauspielerische Leistung bewegt sich auf durchschnittlichem Niveau, einen Bezug zu den Charakteren wird kaum aufgebaut. Josh Hartnett wird für mich nunmal kein Charakterschauspieler mehr, zu hölzern wirkt sein Gesicht in vielen Szenen.
Viel mehr lässt sich zu diesem Film dann auch schon nicht sagen. Deswegen beenden wir das dann mal lieber an dieser Stelle und widmen uns dem nächsten Film.

Fazit:

"30 Days of Night" ist eine durchschnittliche Pseudo-Horror-Comicverfilmung mit reichlich Blut. Der Film erzeugt eine dichte beklemmende Atmosphäre, schafft es aber leider darüber hinaus nicht mit seiner Handlung wirkliche Spannung zu erzeugen. 



Gesamt: 59/100